"Schilda" in Espenau

Auf Anordnung des Landkreises Kassel und Hessen Mobil wurde die Ortstafel in Mönchehof am Kirchweg (K35) näher an den Ortsrand gesetzt. Dies war für die Bevölkerung völlig unverständlich und hat zu erheblichen Protesten geführt.

Bei der dadurch möglichen Geschwindigkeit von max. 100 km/h vor den Einfahrten der Bauernhöfe, könnte es zu unnötigen Gefahrensituationen mit den landwirtschaftlichen Maschinen kommen.  Als Reaktion darauf wurden Geschwindigkeitsreduzierungen mit erst 70 km/h und dann 50 km/h  vor der neu platzierten Ortstafel eingerichtet.  Im Grunde ist also alles beim Alten geblieben, aber mit wesentlich mehr "Schilda" und zusätzlichen Kosten für die Schilder. 

Ein "Schildbürgerstreich" reicht 

Jetzt soll dieses Vorgehen auf  Anordnung des Kreises auch auf der Hermann Gmeiner Str. (K34) wiederholt werden. Konkret bedeutet dies, dass die Ortstafel Richtung Hohenkirchen erheblich zurück versetzt wird. Zusätzlich müssen dann neue Ortstafeln an den Gemeindestraßen Schlehenweg, Rundstraße, Steinweg und Planweg aufgestellt werden. Sicherlich gibt es dann im Einmündungsbereich weitere Geschwindigkeitsreduzierungen. "Es ist mir unverständlich, wie der Kreis eine solche Steuerverschwendung anordnen kann und die Gemeinden gezwungen werden, dies umzusetzen", so Fraktionsvorsitzender Wilfried Reh.

Was soll das?

Wir fragen uns: Was soll das? Erst vor etwa zwei  Jahren hat die Gemeinde in Absprache mit dem Kreis einen Schilderwald entfernt (die HNA hat berichtet). Gehwegschilder, Einfahrtsverbote in Feldwege und auch Halteverbotsschilder wurden abgebaut und nun diese vielen neuen Schilder in kurzen Abständen.
Anordnung zurücknehmen

Steuergelder sinnvoll verwenden

Wir, die FWG Espenau, fordern, diese unsinnige Anordnung des Landrates des Landkreises Kassel zurückzunehmen.  Anstatt Geld für neue unnötige Schilder auszugeben, gibt es viele Möglichkeiten, Steuergelder sinnvoll zu verwenden.

Bericht HNA vom 23.12.2014 dazu